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25. September 2018

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Keine alte Schachtel

Keine alte SchachtelBilderbox.com

Viele Unternehmensbereiche haben in den letzten Jahren einen digitalen Transformationsprozess durchgemacht. Auch der Handel mit seinen zahlreichen Segmenten muss sich den Veränderungen stellen, dabei sind insbesondere im Bereich Online-Payment reibungslose Abläufe ausschlaggebend.

Das Unternehmen papplab aus dem oberösterreichischen Ottensheim gehört zu den innovativen Betrieben welche die Themen Ökologie und Ökonomie in einem modernen Produktions- und Handelskonzept unter Einbindung eines Internet-Shops und vielfältiger Social-Media Aktivitäten verbindet.

Designmöbel und komplett recyclebar
Die Produktserie „KURTL Kartonmöbel“ etwa verknüpft moderne Designanforderungen mit vielfältigen Anwendungs- und Kombinationsmöglichkeiten, die angebotenen Einrichtungsgegenstände sind dabei zu 100% aus Karton und zur Gänze recyclebar.
Das komplette Sortiment kann im eigenen Onlineshop kurtl.com geordert werden, die Umsetzung und Serviceierung der Online-Bezahlungslösungen wurde an den Payment-Service-Provider Wirecard CEE ausgelagert. Bezahlt wird im Online-Shop mit Kreditkarte, PayPal oder SOFORT Überweisung, die komplette Bezahllösung ist im gleichen, vertrauten Design wie die Website gestaltet.
"Wir konnten die eingesetzte Bezahllösung von Wirecard CEE im Vorfeld ausreichend testen und zudem haben uns auch Beratung, Service und Funktionalität überzeugt", so Christoph Außerwöger, Geschäftsführer von kurtl. Im nächsten Schritt soll Shop und Bezahllösung gemeinsam mit Wirecard CEE auch für mobile Geräte optimiert werden, das Team von papplab und kurtl sieht auch im M-Commerce großes Potential.

Verhinderung von Kaufabbrüchen
Der virtuelle Kassenbereich ist ein zentraler und letztendlich wettbewerbsentscheidender Faktor im Online-Handel. An diesem Nadelöhr scheitern immer noch zahlreiche Online-Einkäufe. Obwohl die Produkte bereits im Warenkorb liegen, werden mehr als zwei Drittel der Käufe dort abgebrochen. Der Grund für diese hohe Abbruchquote sind zu aufwändige und zu komplizierte Prozesse rund um den Bezahlvorgang.
„Beim Einkaufen im Internet nimmt der Bezahlvorgang nach wie vor eine wichtige Rolle ein. Kunden wünschen sich einen übersichtlichen, einfachen und intuitiven Checkout und legen viel Wert auf Sicherheit und eine breite Auswahl an Zahlungsarten,“ sagt Christian Richter, Marketingmanager bei apotheke.at.

Einfach und sicher
Zur Lösung dieser Anforderungen und zur Behebung der Kaufabbrüche hat nun aktuell das Payment-Unternehmen Klarna mit „Klarna Checkout“ eine Lösung in Österreich vorgestellt. Nach ihrer ersten Anmeldung mit allen sicherheitsrelevanten Informationen, müssen Kunden bei folgenden Einkäufen dann nur noch ihre E-Mail-Adresse und Postleitzahl angeben und der Einkauf wird dann per Rechnung bezahlt.
„Klarna Checkout kombiniert alle gängigen Anforderungen. Das belegen bei uns auch die Zahlen wo wir für unseren österreichischen Shop eine Steigerung der Checkout-Conversion von 32 % auf Desktops und um 42 % auf mobilen Geräten verzeichnen konnten,“ so Richter von apotheke.at.

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red/czaak, Economy Ausgabe 999999, 25.08.2015

Mehr Geld und Maßnahmen für Technik-Forscherinnen

Mehr Geld und Maßnahmen für Technik-ForscherinnenAstrid Barti

Mehr Frauen in Forschung und Technologie, das ist das erklärte Ziel von fForte.

Trotz vieler guter Maßnahmen sind Wissenschaftlerinnen nach wie vor benachteiligt. Es gibt noch viel zu tun. Nach wie vor sind Frauen in Wissenschaft und Forschung, vor allem in gehobenen Positionen, die Ausnahme. Obwohl das weibliche Geschlecht für mehr als die Hälfte aller Erst abschlüsse an Unis verantwortlich zeichnet, lässt die wissenschaftliche Karriere zu wünschen übrig: In der Führungsebene bei außer universitären naturwissenschaftlich- technischen Forschungseinrichtungen lag der Frauenanteil 2006 bei mageren 7,1 Prozent, wie aus dem Gender Booklet hervorgeht.
Wie in der Wirtschaft gilt die Regel: Je höher die Funktion, desto niedriger wird die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen. Viele scheitern an der Hürde der Habilitation. Viele werfen angesichts der Belastung Familie/ Haushalt/Kinder/Job das Handtuch oder arbeiten nur mehr Teilzeit.

TU Wien ist frauenfeindlich
Oft werden auch nach wie vor Männer bei der Besetzung bevorzugt. „2007 wurden sieben Professuren an der TU Wien neu besetzt. Und keine davon mit einer Frau“, klagt Brigitte Ratzer, Leiterin der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies an der Technischen Universität Wien. Das soll sich ändern, wollen zumindest die Initiatoren von fForte erreichen. Die Frauen-Initiative, die 2002 ins Leben gerufen wurde, soll in ihrer neuen Entwicklungperiode (2008 bis 2012) schrittweise ausgeweitet werden. Damit wird endlich auf die Tatsache reagiert, dass Österreich laut EU-Erhebungen zur Frauenbeschäftigung im technischen Sektor auf dem vorletzten Platz rangiert.
Seit dem Vorjahr bündeln vier Ministerien gemeinsam ihre frauenfördernden Aktivitäten unter der Dachinitiative fForte: das Wissenschaftsministerium (BMWF: fForte Academic), das Wirtschaftsministerium (BMWA: w-fForte), das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (Bmvit: Femtech) sowie das Unterrichtsministerium (Bmukk: fForte Schule). Die Zielgruppe umfasst Schülerinnen, Forscherinnen sowie gezielte Gender- Förderung für Unternehmen.
Ende April startete Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP) vom Wirtschaftsministerium (Programmlinie w-fForte) das neue Impulsprogramm „Laura Bassi Centers of Expertise“, das mit insgesamt 13,5 Mio. Euro dotiert ist. In sechs neuen Forschungszentren soll unter Leitung und maßgeblicher Beteiligung von Frauen geforscht werden. Die Einreichfrist dazu läuft noch bis Ende August.

Relaunch für Femtech 2008
„Wir wissen ja, woran es krankt, trotzdem bewegt sich so wenig, da braucht man ein großes Frustrationspotenzial“, gesteht Gertraud Oberzaucher, verantwortlich für die Programmlinie Femtech im Bmvit. Sie arbeitet seit 2001 unermüdlich am Großprojekt Frauenförderung. „Damals war das noch sehr schwierig, heute ist es hausintern ein akzeptiertes Projekt.“ Femtech wurde heuer in drei Linien aufgeteilt, das Gesamtbudget beträgt 2,7 Mio. Euro.
Im Frühjahr wurde neu mit Femtech Karriere gestartet: Hier geht es um Karrierepläne, Coaching für Frauen und gendersensible Maßnahmen in Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Fördersumme wurde heuer auf 50.000 Euro verdoppelt. Ende April neu gestartet wurde Femtech Karrierrewege. Damit sollen mehr Frauen für die industrielle Forschung begeistert werden.
„Wir haben das nach einem sehr erfolgreichen deutschen Modell entwickelt“, erzählt Oberzaucher. Mitte Juli ist die erste Ausschreibung ausgelaufen. Antragsberechtigt waren naturwissenschaftliche Unis/ FHs gemeinsam mit mindestens zwei Unternehmen. Fünf Anträge sind eingelangt. In den kommenden Wochen wird evaluiert, welche Projekte mit je 400.000 Euro gefördert werden. Im September wird als dritte Linie Femtech FTI-Projekte (Forschung, Technologie, Innova tion) gestartet. Hier sind 200.000 Euro je Projekt budgetiert.
Gradmesser für den Erfolg von fForte ist das Forum Alpbach: Beim „Gender Cocktail“ werden die neuesten Zahlen in puncto Frauen in Forschung und Technologie präsentiert.

Ausgewählter Artikel aus dem Jahr 2008

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Christine Wahlmüller, Economy Ausgabe 30-07-2008, 21.08.2015

Forschung und der Nutzen für die Gesellschaft

Forschung und der Nutzen für die GesellschaftBilderbox.com

Der FWF startet mit scilog ein neues Online-Magazin für wissenschaftliche Themen.

Der Wissenschaftsfonds FWF startet das neue Online-Magazin scilog und setzt dabei verstärkt auf Interaktion und zusätzliche Auftritte in den Sozialen Medien. In scilog wird die österreichische Institution zur Förderung der Grundlagenforschung über neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft berichten, stellt Forscherinnen und Forscher vor und erörtert Fragen zur Zukunft der Forschung. Lebendige Forschung und Neuigkeiten aus der Welt der Grundlagenforschung sind weitere inhaltliche Schwerpunkte.

Reden über Wissenschaft
Im Zentrum von scilog stehen zudem auch vom FWF geförderte Projekte. Neben aktuellen Projektvorstellungen wird scilog regelmäßig Gastbeiträge von FWF-Stipendiaten im Ausland bieten, zudem sollen Interviews und Kommentare zu Fragen über Forschungspolitik und zur Zukunft der Forschung sowie Forschende im Porträt das Angebot ergänzen. Videoclips zu FWF-geförderten Projekten sollen Forschung lebendig machen und einen Einblick in den Wissenschaftsbetrieb ermöglichen. Das Magazin ist zweisprachig in Deutsch und Englisch.

Forschung lebendig machen
Austausch und Vernetzung von Wissenschaft und Öffentlichkeit will der Wissenschaftsfonds künftig auch durch die sozialen Medien fördern. Mit dem Start des neuen Online-Formats erweitert der FWF seine Kommunikationskanäle mit einem eigenen Profil auf Twitter. "Das Online-Magazin bietet uns die Möglichkeit, mit den Mitteln der neuen Medien über FWF-geförderte Projekte und Persönlichkeiten sowie aktuelle Themen aus dem Bereich der Grundlagenforschung zu berichten und gleichzeitig in den Dialog mit den Leserinnen und Lesern zu treten", erklärt Pascale Ehrenfreund, FWF-Präsidentin.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 21.08.2015

Smart Meter soll Effizienz fördern

Smart Meter soll Effizienz fördernBilderbox.com

Die westlichen Netzbetreiber Österreichs starten eine gemeinsame Kooperation bei Smart Metern.

Die soeben bekannt gegebene Kooperation der Netzbetreiber Salzburg Netz GmbH, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, TINETZ-Stromnetz Tirol AG und Vorarlberger Energienetze GmbH bei Smart Metern erfreut auch die E-Control.

Die Digitalisierung der Stromnutzung
Von den rund 5,8 Millionen Stromzählern in Österreich sind laut Angaben der E-Control mittlerweile rund 300.000 digitale Geräte installiert. Im Rahmen der Kooperation der Netzbetreiber Westösterreichs sollen nun weitere 1,2 Millionen weitere Smart Meter dazukommen.
"Aktionen, die zu einer effizienten Beschaffung der neuen Zähler beitragen, kommen am Ende des Tages den heimischen Konsumenten zu Gute“, so Martin Graf, Vorstand der E-Control.

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APA/red/cc, Economy Ausgabe 999999, 21.08.2015

Kultur hat viele Gesichter

Kultur hat viele GesichterEin Gesicht in der Version des Malers Alfred Kornberger (Titel „Der Schrei“, entstanden 1995). (c) Galerie Czaak

Leopold Museum und Museumsquartier starten ab sofort Instagram-Fotoaktion. economy hat ein entsprechendes Werk („Der Schrei“) des Wiener Malers Alfred Kornberger (1933 – 2002) ausgewählt. Seine Bilder waren bereits mehrmals im Leopold Museum zu sehen, mehrere Werke sind auch Teil der Sammlung Leopold.

Unter dem Motto "Kultur hat viele Gesichter" rufen MuseumsQuartier Wien und Leopold Museum alle kunstinteressierten Instagram-User auf ein Foto zu diesem Thema zu machen und dieses auf Instagram mit dem Hashtag #MQfaces zu teilen.
Die Aktion läuft bis Mittwoch, den 26. August wobei die besten Fotos dann vom Wiener Street Artist "KNARF" weiter gestaltet und am Freitag, den 28. August von 20.30 bis 01.30 Uhr dann auf die Fassade des Leopold Museums projiziert werden.

Gedanken zu Kunst und zum Museumsquartier
"Mit dieser Aktion möchten wir unsere Besucher dazu ermutigen, ihre Gedanken zu Kunst oder dem MQ umzusetzen und mit anderen zu teilen", so Christian Strasser vom MuseumsQuartier Wien. "Mit ‚Kultur hat viele Gesichter‘ wird ein Kunstwerk im MuseumsQuartier so spürbar wie Klimt und Schiele innerhalb des Leopold Museums. Ich bin auf die unterschiedlichen Wahrnehmungen unserer BesucherInnen sehr gespannt und freue mich, dass die Fassade des Leopold Museums eine ideale Projektionsfläche für diese Aktion bietet“, ergänzt Gabriele Langer vom Leopold Museum.

Die besten 100 Werke werden ausgewählt
Nach der sofort startenden Einsendung der Fotos auf Instagram unter dem Hashtag #MQfaces werden die besten 100 Bilder vom Wiener Street Artist "KNARF" ausgewählt und gestaltet. "KNARF" experimentiert mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien, darunter Spraydosen, Marker, Pinsel sowie Acryl oder der Siebdrucktechnik. Der Künstler ist bekannt für seine Tiere, Figuren, Ornamente und schwungvollen Linien aus denen er eine ganz individuelle Bildsprache entwickelt.

Live-Show mit weiteren Postings und Projektionen direkt im MQ
Am Abend des 28. August können die MQ Besucher im Haupthof weitere Fotos auf Instagram posten, die besten Fotos bearbeitet "KNARF" dann live vor Ort im MQ und auch diese werden im Laufe des Abends auf die Fassade gespielt. Alle gesammelten Fotos werden zudem auf Facebook veröffentlicht. Die Teilnehmer deren Foto vom Künstler gestaltet wurden, erhalten den bearbeiteten Print.

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APA/red/czaak, Economy Ausgabe 999999, 21.08.2015

Verstärkter Kampf gegen E-Phishing

Verstärkter Kampf gegen E-PhishingDie neuen Signatur-Features bei T-Mobile. (c) T-Mobile

T-Mobile führt zum Kundenschutz die digitale Signatur bei E-Mail-Rechnungen ein.

Phishing-Mails, getarnt als eine vermeintliche Rechnung, erreichen immer öfter eine neue Qualität. Neben perfekter Imitation des Unternehmensdesigns und korrekter Rechtschreibung werden Empfänger teilweise auch schon mit korrektem Vor- und Nachnamen angesprochen. Damit wird eine neue Stufe des Täuschens erreicht. Für die Nutzer kann das Verunsicherung und auch Schadensfälle unterschiedlicher Art bedeuten.

Verstärkter Schutz für alle Kunden von T-Mobile und tele.ring
T-Mobile versendet daher ab sofort alle E-Mail-Rechnungen der T-Mobile- und tele.ring-Kunden nur noch mit Digitaler Signatur. Dieses neue Feature ist eine Maßnahme gegen die immer häufiger auftretenden Wellen an täuschend echt aussehenden Phishing-Mails.
Die digitale Signatur als eine Art elektronischer Unterschrift bestätigt, dass die E-Mails tatsächlich vom Absender stammen. Sie ist durch ein Symbol im E-Mail-Programm (PC, Smartphone, Tablet) erkennbar und soll davor schützen, dass Empfänger E-Mails mit schadhaften Anhängen öffnen oder sie Phishing-Versuchen aufsitzen.

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APA/red/cc, Economy Ausgabe 999999, 21.08.2015

Aktuelles Datenmanagement ist wettbewerbsrelevant

Aktuelles Datenmanagement ist wettbewerbsrelevantpiqs.de/ilagam

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind heutzutage rasche und vor allem richtige Entscheidungsfindungen notwendig. Die Wertigkeit und Verfügbarkeit von Informationen und Daten ist dabei oftmals das zentrale Kriterium.

Mithilfe von Big-Data-Technologien können unstrukturierte Daten analysiert und zur intelligenten Auswertung sinnvoll genutzt werden. Unternehmen wie beispielsweise der Energieexperte e&t gewinnen dabei wertvolle Erkenntnisse um schneller auf Marktgegebenheiten und Trends reagieren zu können.
Eine aktuelle, hochverfügbare Datenbasis ist hier wesentliche Voraussetzung für Planung, Abwicklung und Abrechnung der Handelsgeschäfte. Entscheidungen durch falsche oder alte Daten können zu Verlusten in Millionenhöhe führen.

100.000 Datensätze täglich
Über mehr als zehn unterschiedliche Schnittstellen werden täglich rund 100.000 Datensätze importiert und permanent nach Aktualität und Vollständigkeit überprüft. So können etwa Strompreise an den Börsen verglichen werden.
„Mit eProof haben wir für e&t eine individuelle Applikation entwickelt, damit unser Kunde seine Handelsgeschäfte am schnelllebigen Strommarkt auf einer geprüften Datenbasis korrekt und effizient durchführen kann,“ betont Gernot Schauer, Leiter Vertrieb Unternehmenskunden bei T-Systems Österreich.
Die Reports aus den umfangreichen und trotzdem permanent aktuellen Daten dienen e&t dann als Kaufentscheidung. „T-Systems hat unsere branchenspezifischen Bedürfnisse sehr gut erkannt und in einer individuellen Softwarelösung realisiert“, so Heinrich Mandl, Interne Dienstleistungen und Marketing, e&t.

Weniger Papier für mehr Überblick
Modernes Prozessmanagement soll letztendlich zur Gewinnung und erfolgreichen Bindung von Kunden dienen. Dieser Leitsatz gilt für alle Branchen und Unternehmensgrößen und hilfreich ist hier ein professionelles Kundenmanagement mit einer digitalen und möglichst automatisierten Handhabung von Schriftstücken wie Rechnungen, Anboten oder anderen Akten.
Die klassisch physische Handhabung all dieser geschäftsrelevanten Dokumente ist in vielen Betrieben zwar noch Gewohnheit aber Nachteile wie zu viel Papier, begrenzter Überblick und zeitintensive Suche führen zu einem Umdenken.

Ganzheitliche Lösungen
Dabei macht es keinen Unterschied ob es sich um Kunden-, Vertrags-, Projekt- oder auch Patientenakten handelt oder ob es um Marketingmaßnahmen, Aufträge oder andere Projekte geht. Ganzheitlich aufgesetzte Lösungen beziehen hier auch die gesamte Kommunikation rund um E-Mail, Korrespondenz, Telefonnotizen und Termine ein.
„Mit digitalen Dokumenten-Lösungen, inklusive digitalisierter Ablage lassen sich Daten aus unterschiedlichen Quellen einheitlich und entsprechend übersichtlich nutzen,“ erläutert Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions.
Am Ende steht das Kundenwissen standortübergreifend und transparent auf Knopfdruck für den jeweils autorisierten Mitarbeiter zur Verfügung. Und der Kunde profitiert von kürzeren Bearbeitungszeiten und einem nachhaltig verbesserten Service.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 21.08.2015

Hochkarätiges Expertenforum bei Alpbacher Technologiegesprächen

Hochkarätiges Expertenforum bei Alpbacher TechnologiegesprächenPhilipp Naderer

Land Niederösterreich organisiert interdisziplinär besetztes Panel zum Themenkreis wirtschaftsorientierte Forschung und Entwicklung.

Die heurigen Alpbacher Technologiegespräche vom 27. bis 29. August im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach in Tirol stehen unter dem Generalthema "UnGleichheit". Im Rahmen der dortigen Arbeitskreise mit jeweils international hochkarätig besetzten Expertenpanels erörtern das Land NOe und die niederösterreichische Standortagentur ecoplus heuer das Thema "Dynamik durch Heterogenität: Wie Wirtschaft und Forschung von Unterschieden profitieren".

Potentielle Innovationstreiber
Im Detail geht es dabei etwa um Fragen wie Forschung und Entwicklung den Bedarf der Wirtschaft erkennen oder welche Kommunikationsformen man benötigt, um die Zusammenarbeit potentieller Innovationstreiber zu verstärken. Teilnehmer sind u.a. Petra Bohuslav, Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin, Viktoria Weber, Vize-Rektorin für Forschung der Donau-Universität Krems, Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, Michaela Fritz, Leiterin des Health & Environment Department am AIT sowie Claus Zeppelzauer, Geschäftsfeldleiter Technopole der NÖ Regionalisierungsagentur ecoplus.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 18.08.2015

Österreich führend bei EU-Forschungsprogramm Horizon

Österreich führend bei EU-Forschungsprogramm Horizon piqs.de/Andre Bulber

Die aktuellen Ergebnisdaten zum EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" weisen für Österreich höhere Erfolgsraten als für den Durchschnitt aller teilnehmenden Länder aus. Bisher sind rund 250 Millionen Euro für Aktivitäten im europäischen Forschungsraum zugesagt.

Steigerung im Unternehmenssektor und insbesondere bei KMU
Die österreichische Erfolgsrate für Beteiligungen beträgt rund 17 Prozent, die durchschnittliche Gesamt-Erfolgsrate der Beteiligungen liegt bei 15 Prozent. Österreich ist an jedem zehnten erfolgreichen Projekt beteiligt. Konkret entfallen auf Österreich 247 Millionen Euro an Förderzusagen. "Wir sind mit unseren eingereichten Projekten überdurchschnittlich gut unterwegs, Österreich nützt hier seine Chance, sich verstärkt in europäischen Netzwerken im Forschungs– und Innovationsbereich zu etablieren“, sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
Verteilt auf die Organisationstypen zeigt sich für Österreich eine Steigerung im Unternehmenssektor. Mit einem Anteil von 34 Prozent liegt Österreich über den gesamten Beteiligungen im Unternehmenssektor (31,6 Prozent). Die Performance von KMU lässt sich für bereits vertraglich fixierte Projekte darstellen, wo rund 15 Prozent der österreichischen Beteiligungen von KMU geleistet werden und damit auch hier der Durchschnittswert von 11,8 Prozent übertroffen wird.

Horizon 2020
Zum Jahresbeginn 2014 startete das neue EU-Rahmenprogramm "Horizon 2020" für Forschung und Innovation. Für sieben Jahre stehen insgesamt rund 80 Milliarden Euro zur Verfügung, in der ersten Ausschreibungsphase bis Ende 2015 sind es 15 Milliarden Euro. Diese EU-Förderungen sind entlang der gesamten Innovationskette von der Grundlagenforschung bis hin zur Einführung von Produkten auf dem Markt angesiedelt und bauen auf den drei Säulen "Exzellente Wissenschaft", "Industrielle Führerschaft" und "gesellschaftliche Herausforderungen" auf.
Die Beteiligungsregeln für Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an "Horizon 2020" sind vereinfacht worden sind. Durch ein einheitliches Regelwerk und einfachere Abläufe für alle Fördermaßnahmen von der Grundlagenforschung bis zur Innovation sowie durch einheitliche Förderraten für alle Teilnehmer soll insbesondere auch die Teilnahme von kleinen und mittleren Unternehmen erleichtert werden.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 18.08.2015

Prozessoptimierung in der Zelle

Prozessoptimierung in der ZelleFWF

Neuartiges Feedback-System reguliert Immunantworten, so eine Entdeckung im Rahmen eines FWF-Projektes.

Dass Immunantworten nicht aus dem Ruder laufen, ist einem neu entdeckten Rückkoppelungsmechanismus des Körpers zu verdanken. Dieser wirkt auf der Ebene bestimmter Gene und verknüpft deren Inaktivierung mit dem Fortschreiten des Ablesens dieser Gene.
Dieser clevere Mechanismus wurde als Teil eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF entdeckt und kürzlich auch im Fachmagazin „Molecular and Cellular Biology“ publiziert. Diese Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sollen einen neuen Ansatzpunkt für zukünftige Therapien zur Kontrolle des Immunsystems bieten.

Wenn Mikroorganismen in den Körper eindringen
Dringen Mikroorganismen in den Körper ein, werden Zytokine genannte Proteine freigesetzt, die das Verhalten von Zellen beeinflussen und sofort Abwehrmaßnahmen initiieren. Diese bestehen auch im Aktivieren und Ablesen bestimmter Gene und damit in der Produktion von Abwehrproteinen. Dabei ist es wichtig, dass der Körper nicht zuviel dieser Proteine produziert, denn das wäre schädlich.
Deren Herstellung wird bekannterweise rechtzeitig gedrosselt, aber wie es passiert ist nun erst kürzlich durch eine Gruppe rund um den Immunbiologen Pavel Kovarik in einem vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekt an den Max. F. Perutz Laboratories erforscht worden. Die beteiligten Wissenschafter konnten zeigen wie diese Drosselung erfolgt.
Der nun entdeckte Mechanismus zur Regulierung von Immunantworten soll völlig neue Möglichkeiten für therapeutische Interventionen ermöglichen. Sowohl ein zu schwach reagierendes als auch ein überreagierendes Immunsystem kann zu Problemen führen, schwerwiegende Infektionen oder Autoimmunerkrankungen können die Folge sein. Gezielte Eingriffe in den im Rahmen dieses FWF-Projekts entdeckten Mechanismus könnten dem entgegenwirken und so die natürliche Immunantwort des Körpers optimal einsetzen.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 18.08.2015

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